Wir impfen Sie gegen COVID-19

COVID-19 ist eine durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Infektionskrankheit, die hauptsächlich die Atemwege betrifft. Sie kann insbesondere bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen schwer verlaufen. Eine Impfung kann das Risiko für schwere Krankheitsverläufe deutlich senken. In Ihrer Apotheke vor Ort können Sie sich schnell und unkompliziert gegen COVID-19 impfen lassen.

  • Voraussetzung für die Dienstleistung
    Gegen COVID-19 können Sie sich ab 18 Jahren in vielen Fällen in der Apotheke impfen lassen. Dies wird vor der Impfung in der Apotheke überprüft.
  • Sichere Verabreichung
    Die COVID-19-Impfung wird in der Apotheke von speziell qualifizierten Apothekerinnen und Apothekern durchgeführt. Dabei werden strenge medizinische und hygienische Standards eingehalten. Die Impfung in der Apotheke ist genauso sicher wie die Impfung in einer Arztpraxis.
  • Verlässliche Dokumentation
    Nach der Impfung erhalten Sie in der Apotheke einen entsprechenden Nachweis. In der Regel wird die COVID-19-Impfung direkt in Ihren Impfausweis eingetragen. Bringen Sie diesen deshalb am besten zu Ihrem Impftermin mit.

Hinweis

Die folgenden medizinisch-fachlichen Inhalte basieren auf den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und den Fachinformationen des Robert Koch-Instituts (RKI). 

IMPFEN

Wichtige Informationen zu COVID-19 und zur COVID-19-Impfung

1. Was Sie über COVID-19 wissen sollten

COVID-19 wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht. Das Virus zirkuliert trotz breiter Immunität in der Bevölkerung weiterhin, wobei die SARS-CoV-2-Saison im Spätsommer oder Frühherbst beginnt. Besonders für ältere Menschen und Personen mit bestimmten Vorerkrankungen besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

2. Impfschutz vor möglichen Krankheitsverläufen

Eine COVID-19-Erkrankung kann sehr unterschiedlich verlaufen. Zu den möglichen Beschwerden zählen unter anderem Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie Störungen des Geruchs- und Geschmackssinns. Bei schweren Verläufen kann es beispielsweise zu einer Lungenentzündung oder Atemnot bis hin zu Beatmungspflichtigkeit kommen. In schweren Fällen kann die Erkrankung tödlich verlaufen. Auch anhaltende gesundheitliche Folgen wie Long-COVID sind möglich. Eine COVID-19-Impfung senkt das individuelle Risiko für schwere Krankheitsverläufe, Hospitalisierungen und Todesfälle.

3. Aktuelle Impfempfehlung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Ein großer Teil der erwachsenen Bevölkerung verfügt inzwischen über eine gute Immunität gegen schwere COVID-19-Verläufe. Die STIKO empfiehlt daher eine jährliche Auffrischimpfung im Spätsommer oder Frühherbst für Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19 haben oder beruflich bedingt einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Die Entscheidung zur Impfung sollte immer nach einem ärztlichen oder apothekerlichen Beratungsgespräch erfolgen.

Die STIKO-Empfehlung richtet sich vorrangig an folgende Gruppen:

  • Seniorinnen und Senioren: Alle Personen ab einem Alter von 75 Jahren
  • Personen mit Grunderkrankungen: Kinder ab 6 Monaten sowie Erwachsene mit Vorerkrankungen, die das Risiko für einen schweren Verlauf erhöhen.
  • Bewohnende von Einrichtungen: Menschen in Pflegeheimen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben.
  • Schwangere: Frauen ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, wenn aufgrund von Vorerkrankungen oder schwangerschaftsbedingten Komplikationen (z. B. Gestationsdiabetes oder Bluthochdruck) ein höheres Gesundheitsrisiko besteht.
  • Personal in Pflege & Medizin: Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohnern und medizinisches Personal, das in risikoreichen Bereichen arbeitet (z. B. Notaufnahme, Intensivstation) oder Patientinnen und Patienten mit erhöhtem Gesundheitsrisiko betreut.
  • Angehörige & Kontaktpersonen: Familienmitglieder und enge Kontaktpersonen ab 6 Monaten von Menschen, bei denen nach der Impfung gegen COVID-19 voraussichtlich keine ausreichende Immunantwort zu erwarten ist.

In diesen Fällen ist die Impfung in (öffentlichen Apotheken) für gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten kostenlos. Darüber hinaus sind auch Impfungen für privat Versicherte und Selbstzahler in Apotheken möglich.

Quelle: COVID-19-Impfempfehlung der STIKO vom 27.07.2026. Eine vollständige Übersicht der Empfehlungen und Indikationen finden Sie direkt beim Robert Koch-Institut (RKI).

4. So profitieren Sie von dieser Dienstleistung

Einfach und wohnortnah

In vielen Apotheken können Sie sich direkt vor Ort gegen COVID-19 impfen lassen. So lässt sich die Impfung unkompliziert und ohne weite Wege in Anspruch nehmen.

Individuell beraten

Im persönlichen Gespräch beantwortet die Apothekerin oder der Apotheker Ihre Fragen und klärt vorab, ob aus medizinischer Sicht etwas gegen die Impfung spricht.

Schutz vor schweren Verläufen

Eine COVID-19-Impfung trägt dazu bei, das persönliche Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu verringern und das Risiko, an COVID-19 zu versterben, zu senken.

5. Häufige Fragen

Die STIKO empfiehlt Erwachsenen mit bestimmten Grunderkrankungen bevorzugt im Spätsommer oder Frühherbst eine jährliche Auffrischimpfung, da bei diesen ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf besteht. Hierzu gehören zum Beispiel chronische Lungen- oder Herzerkrankungen, Leber- und Nierenleiden und Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes sowie Adipositas. Darüber hinaus wird die Impfung bei bestimmten neurologischen oder psychischen Leiden, Trisomie 21, angeborenen oder erworbenen Immunschwächen, Krebserkrankungen sowie bei anhaltenden Langzeitfolgen einer überstandenen COVID-19-Infektion empfohlen.

Das Alter gehört zu den entscheidenden Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von COVID-19. Während dieses Risiko bei gesunden Erwachsenen unter 75 Jahren heute insgesamt niedrig ist, nimmt es im höheren Lebensalter zu und steigt ab 75 Jahren deutlich an. Die STIKO empfiehlt Menschen ab 75 Jahren deshalb eine jährliche Auffrischimpfung, von der diese Altersgruppe besonders profitieren kann.

Gesunden Schwangeren wird keine generelle COVID-19-Impfung empfohlen. Anders kann es sein, wenn aufgrund einer Grunderkrankung oder bestimmter Komplikationen während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf besteht. In diesen Fällen empfiehlt die STIKO eine jährliche Auffrischimpfung ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, also ab der 13. Schwangerschaftswoche.

Nach einer COVID-19-Impfung können vorübergehende Beschwerden auftreten. Dazu zählen beispielsweise Schmerzen oder Rötungen an der Einstichstelle sowie allgemeine Reaktionen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Fieber. Solche Reaktionen treten typischerweise kurz nach der Impfung auf und gehen normalerweise innerhalb weniger Tage wieder zurück.
Neben diesen üblichen Impfreaktionen sind auch seltene Nebenwirkungen möglich. So wurden nach COVID-19-Impfungen in seltenen Fällen Entzündungen des Herzmuskels oder des Herzbeutels, sogenannte Myokarditis beziehungsweise Perikarditis, beobachtet.
Ausführliche und aktuelle Informationen zur Sicherheit der eingesetzten Impfstoffe und zu bekannten Nebenwirkungen stellt das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zur Verfügung.

(Hinweis und Link zu STIKO FAQ)
Ausführliche Fachinformationen und weitere Antworten finden Sie direkt beim RKI.

(Haftungsausschluss:)
Hinweis: Die redaktionellen Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche Beratung oder Untersuchung in der Apotheke oder in der Arztpraxis.

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