Wir begleiten Ihre Inhalationstherapie
Insbesondere gegen Erkrankungen der Lungen können gasförmige Medikamente eingeatmet werden. Diese nennt man auch „Inhalativa“. Nur bei einer korrekten Inhalation gelangt der Wirkstoff in die Lungen und kann dort wie vorgesehen wirken.
- Wann und wie häufig Sie diese Dienstleistung erhalten könnenWenn Sie das erste Mal ein Inhalationsgerät verschrieben bekommen haben oder in den letzten 12 Monaten keine Einweisung in Ihr bekanntes Inhalationsgerät erhalten haben und nicht in ein Disease-management-Programm (DMP) Asthma/COPD eingeschrieben sind. Alle 12 Monate oder früher bei Wechsel des Inhalationsgeräts.
- FehlererkennungMedikamente zum Inhalieren werden oft nicht korrekt angewendet. Selbst bei langjähriger Nutzung eines Inhalationsgeräts können sich Fehler einschleichen – für Patientinnen und Patienten oft zunächst unbemerkt.
- SchulungDurch die pharmazeutische Dienstleistung werden Sie individuell geschult, damit Sie Ihr Medikament richtig inhalieren.
Üben der Inhalationstechnik
1. So läuft die Dienstleistung ab

- Zunächst erklärt und demonstriert Ihnen ein Mitglied des Apothekenteams alle Funktionen Ihres Inhalationsgeräts.
- Anschließend üben Sie die Inhalation selbst unter Beobachtung der Fachkraft.
- Falls dabei Fehler passieren, werden Sie dazu individuell geschult.
- Danach werden Ihnen alle weiteren Fragen zu Ihrem Inhalationsgerät beantwortet.
2. So profitieren Sie von dieser Dienstleistung
Folgen von Fehlern vermeiden
Bessere Wirkung
Schritt-für-Schritt-Erklärung
Individuelle Schulung
3. Häufige Fragen zum Thema Inhalativa
Vor allem die Krankheiten Asthma und COPD (Chronisch obstruktive Lungenerkrankung) werden mit Medikamenten zum Inhalieren – sogenannten Inhalativa – behandelt. Der Wirkstoff wird dabei mittels eines Inhalationsgerätes eingeatmet. Es gibt viele verschiedene Arten solcher Inhalationsgeräte. Die beiden größten Übergruppen sind Dosieraerosole und Pulverinhalatoren. In der Handhabung unterscheiden sich die verschiedenen Inhalationsgeräte voneinander. Zudem müssen je nach Gerät verschiedene Bedienungsvorschriften beachtet werden. Nur bei korrekter Inhalationstechnik gelangt genug Wirkstoff an seinen Wirkort in der Lunge.
Beim Inhalieren bleibt der Wirkstoff leicht im Mund-Rachen-Raum „hängen“, statt bis in die Lunge zu fliegen. Eine fehlerhafte Anwendung gefährdet den Therapieerfolg und kann zu vermeidbaren Nebenwirkungen führen. Deshalb ist es wichtig, die Inhalationstechnik zu optimieren. Mit der richtigen Inhalationstechnik kann sich der Wirkstoff ideal in der Lunge verteilen.
In Ihrer Apotheke erhalten Sie Ihre ärztlich verordneten Medikamente zur Inhalation und werden zur Anwendung beraten. Außerdem können Sie von einer ausführlichen Schulung der Inhalationstechnik profitieren.